Liebe Freunde des OSM,
heute folgt also, wie schon angekündigt, das Finale des KONFLIKTS 17 „Drohung aus dem All“. Dieses Mal behandle ich die letzten sechs Episoden der Serie, die im Digitalisat die Seiten 957 bis 1080 umfassen. Nachdem ich sie mir noch einmal durchgelesen habe – immerhin ist dieses Digitalisat nun auch schon gut 15 Jahre alt und die Erinnerung war doch an einigen Stellen ordentlich eingetrübt – , kann ich eigentlich nur schwer seufzen … warum dies? Nun, abgesehen davon, dass ich heutzutage immer noch jede Menge übersehene Tippfehler finde, ist die Kommentierung der meisten Episoden unglaublich ausgedehnt – mit Recht.
Es ist sehr deutlich zu merken, dass diese Serie vor inzwischen 40 Realjahren abgeschlossen wurde und dass sie zudem auf einer sehr schmalen Wissensbasis ruht. Man erinnere sich, dass ich zu diesem Zeitpunkt gerade einmal zwei OSM-Serien beendet hatte, nämlich KONFLIKT 15 „Oki Stanwer“ und KONFLIKT 13 „Oki Stanwer Horror“. Ich arbeitete zwar zusätzlich schon an den KONFLIKTEN 14 „Oki Stanwer – Feldherr der Cranyaa“, KONFLIKT 16 „Oki Stanwer – Der Mann aus dem Nichts“ und KONFLIKT 20 „Oki und Cbalon – Das Ewigkeitsteam“, wagte mich zudem an die heute als Proto-OSM-9-Ebene „Der Kaiser der Okis“, die später scheiterte. Und ich versuchte mich sogar schon an der Nachfolgeserie, dem KONFLIKT 18 „Kampf gegen TOTAMS Dämonen und Schergen“.
Dennoch hatte ich von den strukturellen Hintergründen des OSM nur sehr wenig Ahnung. Ihr werdet in der nächsten Serie mitbekommen, wie viel ich noch naiv auf „Magie“ zurückführte, wenn ich argumentativ nicht weiter wusste. Viele zentrale Protagonisten des OSM konnte ich in „Drohung aus dem All“ wirklich nur höchst ungenügend darstellen, weil ich sie nicht gut genug verinnerlicht hatte. Zentral merkt man das an dem Wesen TOTAM und an Klivies Kleines. Andere Personen fallen durch krasses Unwissen aus ihrer Rolle. Dazu zählen Ekkon, der LEUCHTENDE und der Baumeister, der auftritt … das alles führte zu so vielen Kommentierungen auf den letzten rund 140 Seiten der Serie im Digitalisat, dass sehr vieles davon entweder vollständig gestrichen oder komplett umgeschrieben werden muss.
Verzeiht also, wenn dieser Abschnitt der Serie in vielerlei Belangen recht kursorisch ausfällt, weil ich über all diese Unzulänglichkeiten nach besten Kräften schnell hinweggehe. Auch so bleibt dies hier ein Blick in einen regelrechten monströsen Abgrund. Ihr werdet es erleben.
Kommen wir zu einem kurzen Resümee, bevor wir uns ins Chaos stürzen:
Oki Stanwer ist an seinem Ziel angelangt: In einem kosmischen Exil findet er die letzten 29 Rontat, die Überlebenden einer einst großen Spezies, die aus der kosmischen Ferne in die Milchstraße kamen und hier, verändert durch die permanente Strahlung eines entropischen Kokons, als monströs verwandelte Diktatoren die menschliche Heimatgalaxis vor Jahrtausenden unterjochten. Sie taten dies als Vasallen TOTAMS, lösten sich aber später von der Macht des Bösen und gerieten, als sie vom so genannten MEISTER beschützt wurden, vom sinnbildlichen Regen in die Traufe.
Okis überlebende Freunde, die Schiffbrüchigen der FOX und der MÜNCHEN, die auf dem Fünf-Planeten-Wall dem Tode nahe waren, sowie Ekkon und Soffrol befinden sich nun ebenfalls in der Gewalt des MEISTERS, der sich nach Aussage der Rontat als wahnsinniges Wesen mit dem Plan trägt, TOTAM anzugreifen und die Macht des Bösen zu besiegen. Dazu besitzt er eine Armada von 250.000 Kastenraumern der Rontat.
Parallel dazu hat Klivies Kleines Z-NULL, den mobilen ZYNEEGHAR der Baumeister und die letzten Rebellen der Qoon gerettet, die ebenfalls durch TOTAMS SCHWARZE MAUER Kurs auf TOTAM nehmen, um den Endkampf auszufechten. Alle Zeichen stehen auf Sturm …
Episode 66: Schlacht der Entscheidung
(1986, digitalisiert 2011)
Schauplatz: Exil der Rontat
Der MEISTER vereitelt es, dass Oki Stanwer tatsächlich die monströsen Rontat Aug in Auge sehen kann – ehe das passieren kann, taucht ein Ghost auf und löscht die letzten Rontat im Auftrag des MEISTERS aus. Dies wird als ein Akt der Barmherzigkeit bezeichnet, woran aber starke Zweifel angebracht sind.
Dann kehren Oki Stanwer und sein Begleiter, der veränderte Weelon Meltrag, zurück zu dem großen Matrixraumer, jener vergrößerten Version der STAR, in deren Zentrale das Matrixfragment zu finden ist. Es ist jenes Raumschiff, in dem Ekkon materialisierte und in das er Oki Stanwer und seine im Violettraum gestrandeten Gefährten evakuiert hat – und dieses Schiff befindet sich auf dem einzigen Planeten eines Neutronensterns, der durch unfassliche Technologien von den umgebenden Naturgewalten abgeschirmt wird.
Zurückgekehrt erfahren Oki und Meltrag, dass Soffrol und Ekkon versucht haben, das Geheimnis des MEISTERS zu erfahren und spurlos verschwunden sind (vgl. Bd. 65). Kurz darauf kommt der MEISTER selbst an Bord – ein metallener schwebender Würfel von einem Meter Kantenlänge: ein Baumeister.
Er reißt die Kontrolle über den Matrixraumer und die ganze Flotte an sich und lenkt sie, geschützt durch einen Kokon aus Primärenergie, direkt durch die SCHWARZE MAUER in das Drei-Planeten-System TOTAMS, wo eine gnadenlose Schlacht entbrennt.
Episode 67: Duelle im Chaos
(1986, digitalisiert 2011)
Schauplatz: TOTAM-System, Würfelwelt
Die so genannte „Schlacht der Entscheidung“ trägt diese Bezeichnung eigentlich zu Unrecht. Denn TOTAM, die Macht des Bösen, hat sich eine Hintertür offen gelassen, als sie vor Jahrtausenden die Rontat mit Entropiewaffen der Troohns ausrüstete. Mit diesen Waffensysteme will der MEISTER nun TOTAM attackieren … aber die Waffen versagen ihren Dienst, und TOTAMS Macht zerschlägt die Angriffsflotte, und während die meisten davon sofort vernichtet werden, stürzen die restlichen auf dem dritten Trabanten Granats ab – auf der Würfelwelt, manche gehen auch auf dem zweiten Planeten nieder, der als TOTAMS Scheinwelt bekannt werden wird. Nach TOTAM selbst gelangt niemand.
Zerstreut sind die Überlebenden nun dazu genötigt, einander wieder zu finden und sich zugleich all der Gefahren zu erwehren, die hier auf sie lauern. Die größte Gefahr von allen ist ein monströser Gestaltwandler, der von TOTAM ausgesandt wird, die Reihen der Gefährten zu lichten – der Dämonenschlächter, TOTAMS EXEKUTIVE.
Die zerstreuten Gefährten erleiden verschiedene Schicksale. Der junge TERAB-Agent Samed Kisan etwa landet in einem Meer und wird von Totenköpfen aufgefischt, um auf einer Kriegsgaleere angekettet zu werden – neben einem Mann, der sich als Salomon Kingston zu erkennen gibt … womit deutlich wird, dass viele Wesen aus dem vernichteten Fünferraum alles andere als tot sind, sondern vielmehr auf der Würfelwelt TOTAMS auftauchten, wo sie nun Sklavendienste verrichten müssen.
Auch Klivies Kleines überlebt die offensichtliche Vernichtung von Z-NULL und macht sich in einem Trümmerfeld auf die Suche nach anderen Überlebenden. Der hekaronische Helfer des Lichts Halum Ceselar, der mitten in einer belebten Stadt materialisiert, wird von einem kleinwüchsigen Humanoiden in Sicherheit vor den Truppen der TOTANOR gebracht. Der Mann bezeichnet sich als Darroc – ein Ritter vom Goldkristall gleich Ekkon.
Herbert Ronalow und Ben Doosen geraten beinahe in die Gewalt einer TOTANOR-Patrouille, aber Kleines’ Auftauchen kann das Blatt zu ihren Gunsten wenden, jedenfalls temporär.
Ekkon kommt als Gefangener wieder zu sich, angekettet auf einem Block aus TOTAM-Kristall. Ihm gegenüber steht der Dämonenschlächter, der ungeniert sein Äußeres verändert, um danach zu entschwinden und in veränderter Gestalt die verstreuten Freunde zu jagen.
Der Helfer des Lichts und Weelon Raskorw hat mitten in der Wildnis eine unheimliche Begegnung – er sieht die riesenhafte Gestalt des LEUCHTENDEN, die wie eine Marionette im Schutz eines Primärenergieschildes dahinwandert und glühende Spuren hinterlässt.
Samed Kisan erfährt derweil von Kingston, dass Angehörige der HENN-Union einen Stützpunkt TOTAMS erobert haben, den sie Ghost-Castle nennen. Doch wenig später wird ihr Schiff von einem Rammwal versenkt, wobei Kingston ums Leben kommt. Kisan hat um sein Leben zu kämpfen.
Darroc und Halum Ceselar beobachten derweil einen Gleitertreck, der einen gläsernen Sarg transportiert – in ihm ruht, offenbar schlafend, niemand Geringeres als Oki Stanwer.
Sein Reiseziel: Der Planet TOTAM!
Wenn der Treck sein Ziel erreicht, hat TOTAM den KONFLIKT gewonnen …!
Episode 68: TOTAMS Scheinwelt
(1986, digitalisiert 2011)
Schauplatz: TOTAM-System, Würfelwelt und Scheinwelt
Kleines, Ben Doosen und Herbert Ronalow überwältigen die DIGANTEN-Patrouille der TOTANOR und zwingen den letzten Überlebenden, sie ins KASTELL zu bringen, dem Stützpunkt der TOTANOR. Dort gibt es angeblich einen Transmitter, der sie weiter befördern kann.
In der Zwischenzeit wird Ekkon von dem Weelon Cartlon und einer Gruppe von Terranern befreit, die Teil der HENN-Union waren. Als sie den unterirdischen Stützpunkt der TOTANOR verlassen, in dem Ekkon gefangen war, sehen sie hoch über sich einen glühenden Metallwürfel – den MEISTER, der die Attacke TOTAM auch überlebt hat, aber er scheint von Sinnen zu sein.
Als an einer anderen Stelle Halum Ceselar und Darroc versuchen, den Konvoi mit Oki Stanwers Sarg aufzuhalten, fällt Darroc dem Hekaroner in den Rücken und ermordet ihn kaltblütig. Erst da wird klar, dass Darroc eine Larve des Dämonenschlächters gewesen ist.
Raskorw, mit seinen Kräften fast völlig am Ende, wird zu seinem Glück von einer Patrouille der Loyalisten von Ghost-Castle aufgesammelt, zu denen auch Meltrag und Colonel Ben Jackson zählen. Raskorw ist gerade wieder bei Sinnen, als ihn und Meltrag ein sengender Schmerz durchzuckt – die Helfer-Kopplung zeigt ihnen an, dass der Dämonenschlächter gerade ihren Kollegen Halum Ceselar ermordet hat. Daraufhin wird ihnen klar, dass sie dringend den Transmitter erreichen müssen – jenen Transmitter, der im TURM-Duplikat auf der Würfelwelt-Seite steht, mit dem sie zum zweiten Planeten gelangen können. Denn hier auf der Würfelwelt droht ihnen nur der Tod!
Der MEISTER erweist sich als nicht komplett gestört – er vereint vielmehr Ekkon, Cartlon und die Männer von Ghost-Castle und bringt sie relativ zügig zum TURM-Duplikat mit einem Transmitter, das allerdings durch einen Todeskreis gesichert ist.
Und dann taucht der Gleiterkonvoi auf, in dem Oki Stanwer in dem Glassarg schlummert – und Ekkon erkennt in dem falschen Darroc seinen Erzfeind, die EXEKUTIVE!
Im KASTELL kommen Kleines und Ben Doosen zwar voran, aber der DIGANT Kenar-Irl, den sie am Leben gelassen haben, verrät sie und führt so Herbert Ronalows Tod herbei, was seinen eigenen zur Folge hat. Die beiden Gefährten geraten kurz darauf unterhalb des KASTELLS in ein dimensionales Labyrinth, eine Falle TOTAMS.
Beim Gleiterkonvoi gelingt es im Kampf zwar, die EXEKUTIVE zu destabilisieren und so in die Flucht zu treiben, die Fahrzeuge selbst halten aber automatisch den Kurs. Die Rebellen um Ekkon, Cartlon und den MEISTER können gerade noch aufspringen, ehe diese den Transmitter des TURMS passieren und die Würfelwelt verlassen – auf der anderen Seite kommen nur noch zwei davon in einem nebligen Wrackfeld heraus.
Der Gleiter mit dem Glassarg und Cartlon ist verschwunden.
Und ehe Ekkon sich an die neue Situation gewöhnen kann, werden sie beschossen …
Episode 69: Söldner des Bösen
(1986, digitalisiert 2011)
Schauplatz: TOTAM-System, Würfelwelt und TOTAMS Scheinwelt
Vor Ghost-Castle bricht ein weiterer Überlebender des Angriffs zusammen. Der Lokes Leerasgeh identifiziert ihn als Commander Terry Jones, der aber offenbar unter einer Totalamnesie leidet und völlig zerlumpt ist. Während ihm Doc Zerowski, der Arzt der MÜNCHEN, zu helfen sucht, regt sich der Kranke unvermittelt und starrt ihn aus tiefschwarzen Augen unmenschlich an. Ehe der Arzt jemanden zu Hilfe rufen kann, trifft ihn ein schwarzer Blitz aus den Augen und tötet ihn.
Der scheinbar desorientierte „Terry Jones“ erhebt sich amüsiert und macht sich mit einem grausamen Lächeln auf die Suche nach weiteren Gegnern – der Dämonenschlächter hat sich in einer neuen Gestalt eingeschlichen, um weitere Morde zu begehen! Tatsächlich gelingt ihm das – am Ende nimmt er Raskorw und Meltrag als Helfer des Lichts gefangen und entführt sie.
Auf der Scheinwelt jenseits des Transmitters erweist sich das Gefecht als ein Versehen – die Angreifer sind Qoon-Rebellen, die Ekkon und seine Gefährten für Schergen der TOTANOR gehalten haben. Nun verbünden sie sich, und der Ritter vom Goldkristall stellt das Fehlen nicht nur des Glassargs mit Oki Stanwer darin fest, sondern auch der MEISTER ist verschollen.
Ekkon ist außerordentlich erleichtert zu hören, dass die Qoon-Rebellen dank Klivies Kleines’ Intervention zumindest zu kleinen Teilen überlebt haben. Sie begeben sich durch das neblige Wrackfeld zu einem Ort, den sie die TREPPE nennen, der angeblich den einzigen Ausweg aus dem Chaos bieten soll.
Während das Wesen TOTAM die Würfelwelt, die nun ausgedient hat als Kampfschauplatz, kurzerhand wieder in der Knochendimension einlagert und damit jedem Zugriff entzieht, erreicht der Dämonenschlächter mit seinen zwei betäubten Gefangenen – Meltrag und Raskorw – den Planeten TOTAM. Ebenfalls bei ihm befindet sich der Gleiter mit einem gläsernen Sarg, in dem der schlafende Oki Stanwer liegt. Von dem ungeschützten Weelon Cartlon ist jedoch nur noch ein Skelett übrig geblieben.
Das Wesen TOTAM schickt die EXEKUTIVE zurück zur Scheinwelt, um die letzten Gegner zu bekämpfen. Dann öffnet es den gläsernen Sarg, und Oki Stanwer erwacht …
Episode 70: Projektion der Vergangenheit
(1986, digitalisiert 2011)
Schauplatz: TOTAM-System, Scheinwelt, Planet TOTAM
Ekkon und seine Gefährten, zu denen Ben Sarder und Mais Ginorg sowie die Qoon-Rebellen zählen, erreichen nach stundenlanger Wanderung den Fuß der so genannten TREPPE. Doch hier werden sie überraschend von All-Hütern aufgehalten – die sie im Namen von Z-NULL gefangen nehmen!
Eine Erinnerungsblende Oki Stanwers kommt zutage und erzählt, was ihm nach dem Untergang des Matrixraumers widerfahren ist. Er landet auf der Würfelwelt in einer von zahlreichen verschiedenen Intelligenzwesen bevölkerten Stadt und trifft hier auch auf Wesen, die er für Hekaroner-Mutanten hält … ehe er sie jedoch ansprechen kann, reißt ihn jemand zurück: ein Mann, der Commander Terry Jones zu sein scheint!
Er könne doch wohl nicht ernsthaft versuchen, einen der blinden und desorientierten MICAROII anzusprechen! Solange man sie ignoriere, seien sie unproblematisch, aber jeder Kontakt führe zu einem sofortigen Mord an dem Kontaktsuchenden!
Oki wird von Terry Jones in die Unterwelt der Stadt gebracht, wo sie weitere Rebellen aus verschiedenen KONFLIKT-Universen treffen, darunter eine zweiköpfige Echse, in der Oki einen Calnarer aus KONFLIKT 14 „Oki Stanwer – Feldherr der Cranyaa“ erkennt. Außerdem trifft er hier auf schattenhafte Gestalten – Voork-Loyalisten aus KONFLIKT 15 „Oki Stanwer“, die ebenfalls vor der TOTANOR flüchten. Und dann führt Terry Jones Oki zu einem sehr vertrauten Gebilde: einem mächtigen kristallenen Sarg, der ihn wirklich äußerst bekannt ist.
Es handelt sich um jenen Sarg, der einst das Zentrum der STELE DER EWIGKEIT in KONFLIKT 14 darstellte und Oki dazu befähigte, seine Parakräfte zu fokussieren und Traumkrieger zu erschaffen.
Damit, meint Terry, sollte es ihm möglich sein, die Macht der TOTANOR zu brechen!
Das sieht auch Oki Stanwer so und legt sich in den Sarg, um nun vorgeblich den Kampf gegen TOTAM zu eröffnen … doch der Sarg betäubt ihn und gibt dann seine Tarnung auf. Und Terry Jones, der eigentlich der Dämonenschlächter ist, kann nun den Feldherrn des Lichts erstaunlich mühelos nach TOTAM transportieren … soweit erklärt sich die Vorgeschichte des Konvois.
Im nebligen Wrackfeld der Scheinwelt werden Ekkon und seine Gefährten in eine Höhle geführt, wo ein zerfranstes kybernetisches Trümmerstück den letzten Rest von Z-NULL darstellt. Die Havarie hat offensichtlich Klivies Kleines’ Reprogrammierung gelöscht – Z-NULL will ihnen nun den Prozess machen, der zweifellos mit dem Tod enden wird.
Im letzten Moment taucht eine riesenhafte Gestalt auf, die Ekkon an sich reißt und die Höhle mit brutaler Feuerkraft einäschert, um den Alptraum von Z-NULL ein für alle Mal zu beenden.
Soffrol, der Rächer von Breeth-Fgahn, hat Ekkon gerettet. Aber alle anderen sind dabei umgekommen.
Gemeinsam erreichen sie das obere Ende der TREPPE und stoßen hier auf eine sonderbare Ruinenstadt, die Soffrol als Curthalekkh bezeichnet – angeblich eine Stadt seines Volkes. Und während Ekkon sich noch wundert, schießt ein meteorartiger Gegenstand über das Firmament und schlägt mitten in den Ruinen ein. Es ist der MEISTER, der völlig die Orientierung verloren hat.
Auf dem Planeten TOTAM erweist sich, als Oki Stanwer erwacht, dass das Wesen TOTAM offenbar gar nicht an seinem Tod interessiert ist – es zeigt sich vielmehr in der Gestalt eines weißhaarigen, weisen Mannes und versucht den Feldherrn des Lichts durch eine Erinnerung an Okis neuntes Leben und an die Urzeit des KONFLIKTS davon zu überzeugen, dass nicht er das Böse an sich ist, sondern die Sieben Lichtmächte in Wahrheit die Finstermänner im KONFLIKT sind.
Oki Stanwers Überzeugung von Recht und Unrecht wird schwankend …
Episode 71: Mörder des Lichts
(1986, digitalisiert 2011)
Schauplatz: TOTAM-System, Scheinwelt, Planet TOTAM
Auf der Scheinwelt verliert Klivies Kleines mit Ben Doosen seinen letzten Mitstreiter. Er selbst entkommt allerdings aus dem Labyrinth.
In der Ruinenstadt Curthalekkh erkennt Ekkon in dem himmlischen Geschoss den benommenen MEISTER in seiner Würfelgestalt. Als Soffrol ihn vernichten möchte, versucht Ekkon das zu vereiteln … und erst dann beginnt er zu verstehen, dass das nicht Soffrol ist, der ihn gerettet hat – sondern der Dämonenschlächter!
Während dieser den MEISTER ermordet, flüchtet Ekkon, wohl wissend, dass er gegen die EXEKUTIVE keine reelle Chance hat. Mit letzter Kraft sondiert er paramental nach Helfern des Lichts und teleportiert dorthin, wo er sie spürt.
Klivies Kleines erreicht nach Durchschreiten des Transmitters am Ende des Labyrinths ebenfalls das Untergeschoss des TURMS auf TOTAM, wo er auf zwei Glassärge trifft, in denen die betäubten Kollegen Raskorw und Meltrag liegen. Er weckt sie auf und erklärt, dass sie unbedingt Oki finden müssen, dessen nahe Gegenwart er deutlich spürt.
Dann taucht aus dem Nichts eine weitere Gestalt auf – Ekkon, der Ritter vom Goldkristall. Er ist allerdings in letzter Sekunde vom Dämonenschlächter noch schwer verwundet worden.
Nun allerdings – und das ist dann wirklich eine melodramatische deus-ex-machina-Lösung, die mir heute nicht mehr gefällt und die so sicherlich keinen Bestand haben wird – erscheint der glühende Leuchtschemen, den Raskorw schon auf der Würfelwelt von ferne beobachtet hat – der LEUCHTENDE. Dabei handelt es sich allerdings um eine primärenergetische Fernprojektion, die nun mit Ekkon verschmilzt und ihn heilt.
Zugleich führt das allerdings dazu, dass Ekkon nun eine ferngesteuerte Marionette des Matrixkoordinators ist. Und dessen primäres Ziel ist es, zu verhindern, dass Oki Stanwer sich mit dem Wesen TOTAM verbündet.
Kleines begreift, was das bedeutet und eilt los, um seinen ältesten Freund zu warnen. Meltrag und Raskorw realisieren das nicht so schnell und werden kurzerhand vom Matrixkoordinator ermordet.
Klivies Kleines wird im Saal mit der Tafelrunde der Dämonen vom LEUCHTENDEN in Ekkons Gestalt eingeholt und von ihm erschossen, ehe er Oki Stanwer warnen kann … und dann kommt es im Bibliothekszimmer des TURMS zum Showdown zwischen Oki Stanwer, dem Wesen TOTAM und Ekkon/dem LEUCHTENDEN.
TOTAM ist das Zünglein an der Waage – wohl wissend, dass in diesem prekären Moment, wo alle Konzentration auf den Erhalt der Abschirmung des Planeten gegen die Gewalten der SCHWARZEN MAUER notwendig sind, kann das Wesen TOTAM nur verbal Oki darauf hinweisen, dass Ekkon eben gerade Kleines und zwei weitere Helfer des Lichts kaltblütig liquidiert hat.
Das erzwingt Okis Entscheidung – und Desertion.
Woraufhin der Matrixkoordinator kurzerhand Oki erschießt und den KONFLIKT beendet. Eine enorme Entladung Primärenergie entmaterialisiert daraufhin Ekkons Körper und entzieht ihn TOTAMS ansonsten unvermeidlicher Rache.
So endet auf höchst melodramatische und blutige Weise der KONFLIKT 17, und während TOTAM wie bislang auch durch einen Universentransmitter in ein neues Universum entkommt, werden Ekkon und der LEUCHTENDE von den Lichtmächten in Sicherheit gebracht. Oki Stanwers Seele kehrt in den Jenseitsraum zurück, wo ihm die Erinnerung an das Geschehene genommen wird … schließlich soll er als loyaler Kämpfer und Werkzeug des Lichts erhalten bleiben.
Aber wo mag wohl der reale Soffrol geblieben sein, den der Dämonenschlächter gestaltlich imitierte, um Ekkon zu blenden? Ist er tot? Ist er auf der Würfelwelt zurückgeblieben? Niemand kann das mit Gewissheit sagen.
Nur soviel ist wohl sicher: Er ist ein Überlebenskünstler. Und darum kann ich lächelnd verraten – ihr werdet wieder von ihm hören, ganz sicher.
Damit endet der KONFLIKT 17 „Drohung aus dem All“. In sechs Wochen starten wir also im Rahmen der Close Up-Reihe in ein neues Universum, in den KONFLIKT 18. Das wird dann mal wieder das totale Kontrastprogramm, das könnt ihr mir glauben.
In der kommenden Woche erzähle ich euch an dieser Stelle erst einmal, was ich im Januar 2025 geschrieben habe. Für heute habe ich genug erzählt, und ihr habt ein Anrecht, euch nun etwas auszuruhen.
Bis dann, mit
Oki Stanwers Gruß,
euer Uwe.